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Galaxien der Perry Rhodan-Serie

von Dr. Robert Hector

Die Galaxis NGC 1400

Die Sterneninsel NGC 1400 liegt im Sektor Eridanus, 22 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Diese Ursprungsgalaxis der Arcoana hieß auch Noheyrasa, die Spinnenwesen lebten auf dem Planeten Bourasha, der die rote Sonne Skal umkreist. In dieser Galaxis existierte eine seltsame Sternkonstellation: 73 Novae, die alle zur gleichen Zeit entstanden waren, waren in Form eines fünfzehneckigen Radnetzes angeordnet. Durch diese Sonnentransmitter flohen die Arcoana, ein spinnenförmiges, technisch hochentwickeltes Volk, das den schönen Künsten zugeneigt war, vor ihrern "Plagegeistern", den Ennox.



Die Galaxis NGC 6503 (Aemelonga)

NGC 6503 ist 13,2 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Hierher flohen einst die Arcoana und siedelten sich im Sheokor-System an, ihre Zentralwelt hieß Dadusharne.



Die Große Leere

Die Große Leere ist ein völlig unregelmäßig geformter Raumsektor in einer Entfernung zwischen 225 und 315 Millionen Lichtjahren von der Milchstraße. Ihr größter Durchmesser beträgt etwa 160 Millionen Lichtjahre. Innerhalb des gewaltigen Gebiets existieren praktisch keine Sterne und auch nur sehr wenige kosmische Nebel oder Staubwolken. Etwa 25 Millionen Jahr vor der Großen Leere liegt die Galaxis NGC 4712, der Coma-Haufen liegt hinter der Leere. Die Astronomen sprechen von dem Sektor hinter der Großen Leere als von der "Großen Mauer aus Sternen", zu deren populärsten Vertretern neben dem Coma-Haufen der Supersternhaufen A-1367 gehört.

Pular Borgia: Markanter Punkt am Rand der Großen Leere, dessen Hyperstrahlung über viele Millionen Lichtjahre hinweg angemessen werden kann. Es handelt sich um ein Doppelsternsystem mit dem Neutronenstern Borgia I, dem eigentlichen Pulsar, sowie dem roten Stern Borgia II. Borgia I entzieht Borgia II ständig Materie, die zu einer Materiebrücke mit pulsierender Intensität führt und dann die Akkretionsscheibe von Borgia I auffüllt. Bei diesem Zusammenspiel der Kräfte werden Hyperwinde und Hyperstürme entfacht.

Gronich: vierter Planet der Sonne Vichin, 2800 Lichtjahre vom Pulsar Borgia entfernt. Hier leben die Xophach, amphibienähnliche Wesen. Gronich war in ferner Vergangenheit Heimat der Raunach, die Monumentalbauten und Ruinen riesiger Unterwasserstädte hinterlassen haben.

Noman: Sampler-Welt in relativer Nähe des Pulsar Borgia. Statt einer Gravitation von etwa einem Gravo schwankt der Wert zwischen sechs und acht Gravo. Nur an einer Stelle am Äquator herrscht ein Gravo, aber die Schwerkraft wechselt hier von Ort zu Ort ihre Richtung. Auf Noman tritt Wasserstoff nur in Form des "unmöglichen" Isotops H5 auf. Die schildkrötenähnlichen Noman-Draken leben hier.

Shaft: Sampler-Welt, zweiter Planet einer roten, sterbenden Sonne, 25 Millionen Lichtjahre vom Pulsar Borgia entfernt. Auch hier kommt Wasserstoff nur in dem Isotop H5 vor. Ruinen erinnern daran, daß sich vor zwei Millionen Jahren die Völker am Rand der Großen Leere zu einer mächtigen Allianz zusammengeschlossen haben, um einer gigantischen Bedrohung zu begegnen. In einem Höhlensystem befindet sich ein Schacht. Ortungen weisen eine Tiefe von 30 000 Kilometer aus, obwohl der Planetendurchmesser nur 13 000 Kilometer beträgt.

Canaxu: Samplerwelt, 50 Millionen Lichtjahre vom Pulsar Borgia entfernt. Überall finden sich Spuren der Bauwut der Trepeccos, der humanoiden Intelligenzen dieser Welt. Auch auf Canaxu befindet sich ein Schacht, 30 000 Kilometer tief.

Trantar: Samplerwelt. Besonderheit ist der eigentlich unmögliche "kurze Horizont". Die Sicht beträgt in der Ebene etwa fünf Kilometer und sollte eigentlich fünfzig Kilometer reichen. Der Gegensatz dazu ist das "Weite Land" mit normalen Sichtverhältnissen. Vorherrschende Rasse sind die Tranach.

Sloughar: Samplerwelt, 42 Millionen Lichtjahre vom Pulsar Borgia entfernt. Die Ruinen sind vier Milliarden Jahre alt, der Planet selbst nur drei Milliarden Jahre. In den subplanetaren Ruinen befindet sich ein Kubus, dessen Innenraum die Außenmaße um ein Vielfaches übertrifft. Der Planet Sloughar einen einzigen intelligenten Bewohner, das Mimikrywesen Kress, das in einem Tiefschlaftank ruht und eine Art Wächterfunktion erfüllt.

Tornister: Samplerwelt, von den intelligenten Bewohnern "Owigorn" genannt. Auch hier ist das Wasserstoffisotop H5 allgegenwärtig. Der Planet hat keine Nachtseite, von jedem Ort der Oberfläche aus sieht man die Sonne im Zenit stehen. Jeder Gegenstand wirft nur den kleinstmöglichen Schatten. Es gibt nur einen Ort auf Tornister, wo die Sonne auf- und untergeht. Auf dieser "Insel der Schatten" gibt es einen See, aus dem man keinen Tropfen Flüssigkeit schöpfen kann.

Der Dunkelplanet Charon befindet sich im Innern der Großen Leere. Dieser Eisplanet schien schockgefroren worden zu sein, nachdem seine Sonne plötzlich erloschen war. Die Atmosphäre war nicht entwichen, sondern hatte sich in Form von Eis und Tau niedergeschlagen. Die Tier- und Pflanzenwelt war zum Zeitpunkt der Katastrophe konserviert worden. Auf Charon fanden die Terraner zwanzig Einzelsegmente und wurden mit einer unheimlichen Macht konfrontiert: mit Moira.



Die Galaxien im Arresum

Vor zwei Millionen Jahren besaß der Einflußbereich der Ayindi noch einen Durchmesser von fast fünf Millionen Lichtjahren. Die Hälfte dieses Gebiets ging im Laufe der Zeit an die Abruse verloren. In der restlichen Einflußzone befanden sich neun Galaxien und eine große Zahl anderer kosmischer Objekte wie Kugelsternhaufen, Dunkelwolken und Nebel.
Die Hauptgalaxis heißt Barsador, sie befindet sich im Zentrum des Lebensbereichs der Ayindi. Der Durchmesser beträgt 120 000 Lichtjahre. In der Randzone von Barsador befindet sich der blaue Stern Aariam, der von 21 Passageplaneten umlaufen wird, die in ferner Vergangenheit von den Ayindi in künstliche Umlaufbahnen gezwunden worden sind. Es handelt sich um die Komplementärwelten zu den Sampler-Planeten im Parresum.
Die Galaxis Nadoran hat einen Durchmesser von 100 000 Lichtjahren und ist 750 000 Lichtjahre von Barsador entfernt. Die anderen Galaxien sind kleiner und heißen Forgon, Calldere, Irginid, Kaskadun, Plinikal, Maridur und Wanasun.



Die Galaxis Hirdobaan

Hirdobaan ist eine Kleingalaxis mit einem Durchmesser von lediglich 10 000 Lichtjahren. Von der 118 Millionen Lichtjahre entfernten Milchstraße aus gesehen befindet sich Hirdobaan hinter NGC 4793. (Queeneroch). Von den in Hirdobaan lebenden Völkern mit Raumfahrt verfügten die Hamamesch angeblich als einzige über einen schnellen Überlichtantrieb, der intergalaktische Missionen sinnvoll machte.
Die Galaktiker machen Bekanntschaft mit den Planeten Ambraux, der Heimatwelt der Cryper-Rebellen, mit der Containerwelt Torresch, dem Gefängnisplaneten Schingo, sowie Borrengold, der Zentralwelt der Maschtaren.
Endreddes Bezirk ist die Zentrumszone von Hirdobaan mit einem Durchmesser von 133 Lichtjahren. Hier befindet sich ein Planetensystems, das aus mehreren durch Ferntransmitterstraßen miteinander verbundenen planetaren Komponenten, Levels, genannt, besteht. Diese Welten haben Gemeinsamkeiten, die auf ein künstliches Eingreifen schließen lassen. (Temperatur, Gravitation, Sauerstoffgehalt). Die Namen der 14 Levels: Schrett, Thorsen, Zimbaq, Bagotta, Deffert, Zonder-Myry, Prullweg, Idigom, Jonniel, Pattrido, Skeat, Mollen, Nundor, Zeytter. Aus Resten der Levels enstand das Sporenschiff des Mächtigen Aachthor.



Die Galaxis Queeneroch (NGC 4793)

Queeneroch (NGC 4793) liegt 500 000 Lichtjahre "vor" Hirdobaan. Hier befand sich die "Sendung", On- und Noon-Quanten, die der Mächtige Aachthor auf sein aus den Levels entstandenes Sporenschiff lud, um damit im Arresum Lebenssporen auszusäen.
Aachthor hatte vor 200 000 Jahren einen kosmischen Plan angenommen. In der Galaxis Queeneroch rekrutierte er die Kospien zu seinen Helfern und erzog sie zu 5-D-Denkern, die an 14 verschiedenen Orten Teile eines gewaltigen Raumschiffs bauen sollten - des späteren Sporenschiffs. Die Kospien waren in der Lage, das fünfdimensional strahlende Element Alenant herzustellen, das in der Gegenwart als Vario-Metall bekannt ist, aus dem die Anlagen der Evolutionstechnik bestehen. Damit konnte der Plan zum Bau des Sporenschiffs in Angriff genommen werden. Irgendwann fielen jedoch die Vorfahren der Arachnoiden in Queeneroch ein, die kriegerischen Roach. Aachthor mußte nach Hirdobaan fliehen.
Als Aachthor im Jahr 1220 NGZ Queenerach anflog, begegnete er vermeintlichen Roach-Feinden und kam bei dem darauffolgenden Kampf ums Leben. Der Kyberklon Voltago übernahm sein Vermächtnis und transferierte das Sporenschiff ins Arresum.



Die Galaxis Plantagoo

Plantago (NGC 5949) ist die Heimatgalaxis der Galornen und 26,5 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Den Frieden in dieser Sterneninsel erhielten die Galornen dadurch, daß sie im Zweifelsfall das sogenannte Shifting einsetzten - intelligente Wesen wurden gegen ihren Willen zum Frieden gezwungen und verloren bei diesem Vorgang sogar Lebensenergie.
Auf der ehemaligen Heimatwelt Galorn existierte ein Pilzdom. Die Stadt Gaalo barg Geheimnisse. Die Galornen hatten sich vor langer Zeit in ihr Refugium, die Pentrische Wolke, zurückgezögen. Hier waren sie damit beschäftigt, die Heliotischen Bollwerke zu errichten. Der Planet Tasch-Term stellte ein biochemisches Waffenarsenal dar.


Die Galaxis Bröhnder (NGC 1313)

Heimatgalaxis von Kummerog, elf Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Bröhnder wurde Opfer der Tolkander-Invasion, die Brutwelten für Goedda präperierten. Alaska Saedelaere stellte hier Nachforschungen an und flog danach zur Galaxis Tolkandir.


Die Galaxis Gorhon (NGC 5204)

Gorhoon ist die Heimatgalaxis der Nonggo und liegt 14 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Die Nonggo sind ein Mitgliedsvolk der Koalition Thoregon. Die humanoiden, extrem dürre Intelligenzen haben ihren Heimatplaneten in sogenannte Sphärenräder verwandelt, auf denen sie nun leben. Beeinflußt wird ihre Kultur durch Netze, in die sie sich mittels eines implantierten Chips (SBC) per Gedankenkraft jederzeit "einklinken" können. Die Bewohner des Stadtteils Kalkutta-Nord erfahren vom KONT, einem Produkt der Kaiserin von Therm, welches die Kommunikation der Nonggo stört. Die Menschen von der Erde kamen im richtigen Moment auf das Kenteullen-Rad: während die Nonggo unter dem Ausfall ihres Neuron-Netzes litten, waren die Terraner noch handlungsfähig, und das KONT konnte neutralisiert werden.



Die Galaxis Shaogen-Himmelreich

Shaogen-Himmelreich (NGS 5585) ist 19 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Die herrschende Kraft in dieser Galaxis waren die Mönche, deren Kultur vom Glauben an das Shaogen-Sternlicht geprägt ist. Alle siebzig Stunden werden die Bewohner dieser Sterneninsel vom Shaogen-Sternlicht erfaßt; die Betroffenen fühlen sich bei diesem Vorgang bis ins Innerste ihrer Seelen durchleuchtet und empfinden dabei engsten Kontakt zu dem Göttlichen.
Vor 60 Jahren erlosch plötzlich das Sternlicht, den Zivilisationen von Shaogen-Himmelreich fehlte nun die Lebensgrundlage. Unglaube und Sektiererei griffen um sich, und die Truppen des Traal-Gegenkults trieben in der Randzone der Sterneninsel ihr Unwesen. Es kam zur Offensive des Traal und zum galaktischen Krieg. Das Mädchen Siebenton konnte mit Hilfe von Perry Rhodan die Aggressoren vorerst stoppen.
Rhodan und die Mönche gelangten in das Machtzentrum des Traal, nach Konnex A. KONNEX A, B und C waren Relikte der Baolin-Nda. Im Zentrum von KONNEX A befindet sich eine gewaltige Kraftquelle, eine Kugel, die als Transmitter einen Zugang zum Baolin-Deltaraum ermöglicht. Diese Hyperraumblase ist verwüstet, von den ursprünglich 100 000 Baolin-Nda leben nur noch zwei, Tautanbyrk und Viviaree. Alle übrigen waren einem Angriff einer Nano-Kolonne zum Opfer gefallen, die Shabazza in den Deltaraum eingeschleust hatte. Die Nano-Kalonne hatte auch jene Raumstation zerstört, von der das Shaogen-Sternlicht ausgegangen war.

Vor 75 000 Jahren lebten in der Shaogen-Galaxis die Tessma-Insekten, aufrecht gehende, gepanzerte Wesen von bis zu zweieinhalb Meter Größe. Sie waren friedfertig, drohten jedoch von den Racnett-Mutanten ausgerottet zu werden. Mit ihren psionischen Gaben säten diese Tod und Vernichtung. Die Baolin-Nda entwickelten einen Scanner, der Psi-Tätigkeiten nachweisen konnte; und ordneten der Scanner-Welle eine Resonanzwelle zu, die die Energien der Racnett automatisch reflektierte. Selbstmord war die Folge. Der Projektor der Scanner-Welle stand in einem der Kollagene und wurde Turm des Lichts genannt. Später diente er als "Shaogen-Sternlicht" dazu, die Völker der Shaogen-Galaxis zu "scannen".