www.Fantastik-online.de -> Reportagen
An Evening with..... Dominic Keating 5.5.2006
von Susanne Schönenberger
Einen Abend mit Dominic Keating, das lässt sich nur so beschreiben: Spass pur!
Der Veranstalter Filip Krejcik konnte ein weiteres Mal einen interessanten, sehr unterhaltsamen und rundum gelungenen Event verbuchen, soviel schon mal vorab. Aber jetzt zuerst von Anfang an.
Der Anlass begann mit der Pressekonferenz um ca. 17.15 Uhr. Dominic betrat gut gelaunt das Café Vis à Vis und begrüsste alle Anwesenden persönlich mit einem Händedruck. Dann setzten wir uns an einen Tisch und einer nach dem anderen stellte in aller Ruhe seine Fragen. Sie wurden von Dominic ausführlich und mit viel Spass beantwortet, teilweise konnte man seine Antworten nicht ganz glauben, wurden sie doch mit einem verdächtigen Grinsen im Gesicht gesprochen gekoppelt mit der Frage: „Do you believe me?“ Spätestens dann glaubte ihm keiner mehr, was er sagte. Zusätzlich gönnte er sich schon während dieser Zeit 2 Bier und sorgte so für Heiterkeit wenn er mit der Beantwortung einer Frage begann und nach einer Weile fragte: „What was the Question?“ Unter anderem erzählte er, dass er das Ziegenbärtchen für sein neuestes Filmprojekt wachsen liess, alle würden ihm sagen es sähe blöd aus und er solle es doch abrasieren. Ein perfekter Tag war für ihn der Moment, wo er auf einer Riesenwelle surfte und links 2 Delfine und rechts ein Delfin neben ihm auftauchten. Entspannung sucht er im auch im Golfen, ist nebst Surfen eines seiner Lieblinshobbys. Über das Ende von Enterprise sprach er nicht gross, das wäre politisch. Was er überhaupt nicht mochte war das Kostüm zu Beowulf, es war überall mit Nieten besetzt, die ihn sehr störten. Und erst das Makeup, das war noch unangenehmer. Er nahm sich über 1 Stunde Zeit um die Fragen zu beantworten, danach blieb er einfach sitzen um was zu Essen. Während dieser Zeit trafen noch einige Leute mehr ein, und so wuchs unsere Gruppe von 6 Leuten auf etwa 14 Personen an, welche gemütlich zusammen sassen und viel Spass hatten, mittendrin Dominic.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Irgendwann stellte Dominic’s Betreuerin fest, dass es schon fast 19 Uhr war und er gehen müsste um sich für den Hauptevent bereit zu machen. Er brach auf, einige Minuten später folgten wir, wollten wir doch den Event nicht verpassen.
Pünktlich um 19 Uhr eröffnete Filip die Veranstaltung und begrüsste die ca. 60 Anwesenden zu der Veranstaltung. Dann übergab er unter grossem Applaus das Mikrofon an Dominic, welcher vom Publikum freudig begrüsst wurde. Nachdem einige Tonprobleme behoben waren begann dieser wie vorher mit der Beantwortung von Fragen aus dem Publikum, zwischendurch bestellte er sich wieder zweimal ein Bier worauf hin ihn ein Fan fragte: „Was magst du eigentlich noch ausser der Schauspielerei und Bier?“ Und so ging es munter weiter, viele Fragen wurden spontan gestellt weil sich einige der Besucher doch nicht so recht trauten, was zu fragen. Dominic war während der ganzen Zeit fröhlich, spontan, aufgeschlossen, nett und teilweise sehr schlagfertig, kurzum äusserst unterhaltsam. Nach einer Stunde wurde die Fragestunde beendet, es war nun Zeit, mit den Aufbauarbeiten für die Fotosession zu beginnen.
Die Fotosession verlief sehr geordnet, es konnte sich jeder einfach anstellen und das gemeinsame Foto oder Gruppenfoto machen lassen. Auch hier nahm sich Dominic Zeit und sprach gerne ein paar Worte mit seinen Fans. Ein besonderes Highlight war der Auftritt einer Stromtroopers-Gruppe, welche Dominic für ein Gruppenfoto in die Mitte nahmen. Bei dem Eintreten in den Saal nahm er spontan die Arme hoch und rief: „Ich habe nichts gemacht!“ Dieser Kommentar sorgte für grosses Gelächter und viel Erheiterung.
Dann folgte der Autogrammteil, jeder konnte so viele Autogramme von Dominic kaufen wie er wollte. Besonders erstaunlich war, dass er von vielen Anwesenden die Namen noch kannte, hatte er sie doch manchmal erst kurz vorher getroffen. So ging es mir auch, ich sagte ihm einmal wie ich heisse und bei der Autogrammstunde wusste er immer noch wie mein Name war! Der Mann muss ein super Gedächtnis haben, wirklich erstaunlich!
Leider war danach der offizielle Teil vorbei und die Besucherinnen und Besucher, die Lust hatten begaben sich alle ins Café Vis à Vis um den Abend beim gemütlichen Beisammensein ausklingen zu lassen. Eigenlicht wollte Dominic noch mitkommen, erschien aber leider nicht mehr. Im Nachhinein erfuhren wir, dass er die ganze Woche über krank war und die vielen Bier wohl zu viel waren und er einfach im Hotelzimmer eingeschlafen war.
Für mich war der ganze Anlass ein tolles Erlebnis, es lief alles in total entspannter Atmosphäre ohne Stress ab, es erschien mir teilweise fast familiär. Ich glaube, jeder hatte seinen Spass. Filip, ich hoffe, du machst wieder so einen Event, ich bin gerne dabei!
Susanne Schönenberger für Warp-Online, 7. Mai 2006