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Fantastik Dinner Hamburg
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Startseite und das Wo und Wann des Fantastik-Dinners. Was machen wir da? Beispiele bisheriger Veranstaltungen. Von den Anfängen...Teil 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13... bis Heute |
Veranstaltungen
Hallo Alien der Vereinten Welten,
auf dem Fantastik Treff in Hamburg gibt es jede Menge Aktionen. Neben dem Treffen und Klönen im großen Fan-Kreis, zeigt das Fantastik-online Team immer wieder Neues und Interessantes aus dem Fandom.
Hier einige Beispiele:
Lebende Leichen und Aliens in Flaschen
Das Hamburger „Halloween-Fantastik-Dinner 2010“ bot wieder Anlass, zu allerlei Gespräch, Spaß und Possen. Nachdem sich alle Kürbisgeister und Crewmen anhand der Speisekarte gestärkt hatten, konnte das Programm losgehen.
Zuerst wurden in Rahmen des traditionellen „Live-Magazins“ im Medienraum vier spannende Themen geboten: Dr. Achim Slupek berichtete zunächst von seinem Besuch beim „Nummer 6“-Fan-Treffen in Gießen und von Besonderheiten und Gemeinsamkeiten der dortigen Szene mit dem Star Trek-Fandom. Danach gab es Foto-Impressionen vom „Mittelalterlichen Phantasie Spectaculum“ in Öjendorf und eine Retrospektive zu der in den 60er Jahren gestarteten Superhelden-Comicserie „Metal Men – Metallmenschen“. Abschließend wurde von der Gründungskonferenz der „Gesellschaft für Fantastikforschung (GFF)“ an der UNI Hamburg berichtet und diskutiert, warum eine akademische Analyse von Science Fiction, Fantasy und dem Unheimlichen von Nutzen sein kann.
Im Zweiten Teil des Programms boten Rita Wagner und Thomas Kohlschmidt Spaß-Lyrisches zu Halloween und zur Dinner-Kultur. Es ging um motzende Leichen, Fan-Feeling und Zombies gegen Captain Kirk. Dabei wurde viel gelacht.
Doch dann wurde es wieder bitter ernst: Wer würde der „Superwisser der Galaxis“ werden? Um das festzustellen, stand ein hammerharter Fragebogen-Test an. Es galt, acht brutal schwere Fragen zu beantworten. Dem Sieger winkte neben der Ehre als besonderer Preis der „Kosmologische Ehrenkürbis“! – Die Fragen erwiesen sich dann doch als zu leicht, denn immerhin hatten fünf Quiz-Teilnehmer alles richtig, sodass es eine Stichrunde geben musste. Die letztendliche Gewinnerin war über den Gewinn höchst erfreut. Der „Kürbis“ erwies sich als in Glas eingewecktes Staatsoberhaupt des Planeten Kürbia.
„Trek-Dinner for One“ für die Borg-Queen, James Bond und alle Fans
Fantastik-Weihnacht 2010 auf der Hamburger Starbase
Alle Jahre wieder beamt sie die Orga-Crew, in den großen Clubraum zum Julfest hin im Nu.
Und so traten auch diesmal die wackeren Astronauten aus dem Flimmer-Licht. Es warteten Weihnachtstann, Fensterschmuck und Adventsschmaus, Kringel-Teller und Glockensang. Und mehr noch: Neben Scherz und Foto-Spaß bei Nuss und Schokoherz, erfreuten sich alle am Programm, das Kurzweil bot auf dem Weg durch die besternte Frostnacht.
Die Seelen wurden warm, als anfangs lockere Gedichte zur Besinnung zwangen.
Weihnachtsdinner 2010
Ein Hauch von Frieden im Delta-Quadranten
Intruder
Die tödlichen Tage
Hernach entspann sich jenseits der großen Tafel ein jahresend-magisches Spiel zwischen dem Butler Thomas und Miss Shelley, das hier und da, beabsichtigt oder nicht, an ein uraltes Ritual erinnerte. Auch der Titel „Trek Dinner for One“ bot gewisse Hinweise, wie die launige Darbietung wohl zu interpretieren sei und in welchem gesellschafts-geschichtlichen Kontext sie wohl stehen mochte. Statt Rotwein aber gab es Klingonischen Blutwein, statt Steinpilzcreme Plomeek-Suppe. Und es wurde nicht gestolpert über des Löwen Haupt, sondern über die holde Gestalt eines bodengelagerten Tribbles. Die Pilger nahmen es frohgemut.
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Es folgte eine Erscheinung der Melanie Brosowski derer zu Trekzone, herbei geeilt aus den Gestaden Lüneburgs. Sie verlas vom Pergamente frohe und auch ernste Gedanken zum Fest und der Weltraumfahrerei.
Vielen Dank dafür!
Qs Weihnachtserlebnis
Hernach luden die drei Könige, Timm, Wittmack und Kohlschmidt, in den Mediaraum zum Vortragstraum. Hier wurde auf zauberhafte Weise das ewige Rätsel besungen, ob James Bond zur Fantastik zählen möge, oder nicht. Kann der wackere Hirte mit Hilfe besonderer Geistestechnik wahrhaftig schauen, ob den Agenten trennt Reales vom Traum? – Bildnisse von den Kunst- und Kulturtagen zu Mümmelmannsberg brachten Kunde von anderen kulturellen Quellen. - Und die Empfehlung, zum Feste das Gleichnis von „V wie Vendetta“ zu erfahren, um es zu verbinden mit Geschehnissen, ja Omen, in unserer Mitte, wurde mit Demut und Glückseligkeit aufgenommen. - So wie ein etwas loses Spiel mit Ortschildern zum Thema „Wo wohnst du?“ und einem Mahnmal für Jünger des Star Trek: ein Trailer zur Schrift „Night of the Living Trekkie!“
Zurückgekehrt zum Beginn der Wallfahrt wurde des Gesanges gehuldigt. Es erklang der Chor der Dinner-Singers aus goldenen Kehlen. Eine gar herzensfrohe Hymne stimmte besinnlich. Danach las Rita Wagner Gereimtes vor, und lies Weihnachtsmann, Jesus und seinen Vater in neuem Lichte erscheinen. Zum Schmaus von bunten Tellern trugen die Gedanken hinfort zu Orten innerer Einkehr, aber auch sanften Erschreckens. So muss es ja auch sein.
Als Höhepunkt der adventlichen Star Trek-Zeremonie vollzog sich die Verlosung eines handgeschmiedeten Abbildes der Borg-Queen, erschaffen, ebenfalls von Rita Wagner. Froh war das Gesicht der Gewinnerin, als sie jenes Kleinod nach Hause zu tragen berechtigt wurde.
Und so lässt sich wieder einmal sagen:
„Du kannst mich hauen, kannst mich schlagen, Weihnachten im Nordquadrant, hat wieder unser Herz entbrannt! Und weil es war so wunderbar, tun wir`s wieder, nächstes Jahr!“
Schönes Fest und Guten Rutsch!
Fotos von Klaus Wittmack, Tim Schröder, Melanie Krebs und Thomas Kohlschmidt
Fasching 2011: Gelächter im Schatten des Bös-Robots
Fasching 2011, Quadrant Hamburg-West, Starbase Stellingen:
Aus allen Quadranten kamen die Teilnehmer des bunten Abends eingeflogen. Mit und ohne Uniform, als Monstrum verkleidet oder „pur“, als Pirat oder getarnt als Normalmensch, so bevölkerten sie den großen Saal ein weiteres Mal, um Beköstigung und gute Laune zu erfahren.
Gar monströs türmte er sich auf, der böse Lord Grievous aus Star Wars. Mitgebracht von einem übermütigen Crewmen sorgte der Robot dafür, das einjede-r in seinen Bann geriet. Aber die Crew ließ sich nicht unterwerfen, sondern bot ihm mal mutig, mal belustigt die Stirn.
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Das Fantastik-Live-Magazin lieferte im Medienraum reich bebilderte Beiträge zu den Themen:
„Superhelden im Film – Was kommen wird!“,
„Gute Aliens, schlechte Aliens – Fremdes im Laufe der Jahrzehnte“ und
„Neues von der NASA“, Das neue Trägerraketensystem und der aktuelle Stand des Mondprogramms.
Auch diesmal war Melanie Brosowski/Krebs, Redakteurin bei www.Trekzone.de zu Gast und trug Science Fiction-Geschichten vor, die bestens unterhalten haben. Vielen Dank!
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Ehrung eines weiblichen Dinnermitglieds: Zu ihrem 40sten Geburtstag gab es eine Beförderungsurkunde überreicht, persönlich unterschrieben von Admiral Sulu!
Natürlich wurde auch wieder geklönt, Possen gerissen und fotografiert! Und so wurde dieses Event einmal mehr ein runder Abend für alle Aliens und Föderierten! Helau und Alaaf, bis nächstes Mal in diesem Eck der Galaxis!
Fotos von Klaus Wittmack und Tim Schröder
Rotalarm auf Starbase Hamburg: Erschreckende Zustände im Norden!
Missionsbericht, Nordquadrant, Samstag, 09.04.2011, Sternzeit 18 Uhr, Admiral von Overboard:
Seit Monaten schon trafen im Sternenflotten-Hauptquartier beunruhigende Berichte ein. Draußen, ganz am Rande des nördlichen Nordquadranten des Föderationsraumes, sollte es auf der Starbase sehr seltsam zugehen.
Diplomaten und Botschafter von 99 Welten hatten sich bereits über schwere Ausschreitungen beschwert. Die Besatzung dieses Außenpostens schien die Ideale der Vereinten Planeten nicht länger zu achten und brachte offenbar Schande über unsere Gemeinschaft. Ich entschloss mich, auf eine meiner nächsten… äh, Außenmissionen dort einmal unangemeldet einzubeamen und nach dem Rechten zu sehen.
Ich war auf manches gefasst, nicht aber auf DAS:
Schon zu Beginn meines Besuches notierte ich, dass die Base sehr untypisch eingerichtet war. Man hatte das schlichte und zweckmäßige Standard-Interieur von Norm-Raumstationen der Sternenflotte gegen das Ambiente einer Sport-Gaststätte ausgetauscht. Das war zwar gemütlich, aber Soldaten HABEN es nicht gemütlich zu haben. Das unterwandert ihre Wehrbereitschaft, und immerhin befinden wir uns fast wieder im Krieg mit dem Dominion! Nach einem ausgedehnten Rundgang vor Ort und vielen erschreckenden Wahrnehmungen sah ich mich gezwungen, mich zu erkennen zu geben und der Besatzung eine gehörige Standpauke zu halten!
Man schien unbeeindruckt und ging einfach dazu über, ein Fantastik-Live-Magazin gemeinsam anzuschauen.
Zugegeben, es war schon recht anständig, dass die Crewmen wenigstens den 50sten Jahrestag des ersten bemannten Raumflugs durch Juri Gagarin gebührend feierten.
Ein schöner Sondervortrag rief ins Gedächnis, wie dieser Mann als erster Mensch im All am 12. April 1961 mit der Wostok einmal die Erde umrundet hatte. Er war sozusagen ein Ur-Ur-Ahne unserer Sternenflotte. Danach wurde es aber obskur: Man sah sich Schallplatten-Cover mit Science Fiction-Motiven aus vier Jahrzehnten an und einen äußerst geschmacklosen Vortrag über ein Filmwerk namens „Sucker Punch“. Dieses war zwar offenbar gewalttätig und zeigte junge Frauen in erotischen Outfits, aber mir war es zu wenig gewalttätig und die Frauen waren zu bedeckt. Pfui! –
Ich wurde noch Zeuge diverser Foto-Shootings, bei denen sich sogar Offiziere dazu hinreißen ließen, in grotesken Posen Aufstellung zu nehmen. Die dabei spürbare Heiterkeit passte nicht zu der von mir geforderten Grimmigkeit von Soldaten am Rande des nächsten Dominionkrieges. Man sang sogar, aß und trank gut und las eigentümliche Magazine über Raumschiffe, die es gar nicht gibt.
Fazit: Ich muss der Sternenflotte eigentlich empfehlen, Starbase Hamburg augenblicklich zu schließen und alle Insassen nach Rura Pente zu verlagern. Andererseits könnte ich natürlich einfach untertauchen und hier bleiben. Ich gebe ja zu, dass ich auch einmal Abwechslung gebrauchen kann und ein paar lose Stunden unter Menschen und Aliens, die nicht immer nur an den Krieg gegen das Dominion denken. Nun, wir werden sehen. Erst einmal gehe ich mir einen Beruhigungsschnäpschen holen und eine Currywurst.
FUNtastik 2011: ein Viertel-Jahrhundert zu Hamburgs Sternen!
Manches im realen Leben ist selbst Fantastik!
Als sich im Jahr 1986 die ersten Fans in der nordischen Hansestadt zum Austausch über ihre Lieblings-TV-Serie „Star Trek“ trafen, ahnte bestimmt niemand von diesen „Rittern der Tafelrunde“, dass sie gerade den Grundstein dazu legten, Hunderten von Menschen über Jahrzehnte hinweg Freude und Freundschaft zu begründen. Und doch ist es wahr geworden: Seit nunmehr 25 (!) Jahren treffen sich Monat für Monat Fans des Ungewöhnlichen, um gemeinsam zu essen, zu trinken, zu klönen, zu lachen, zu streiten, Infos auszutauschen und immer neue spaßige Aktionen zu teilen. Und natürlich um über die vielen TV- und Kino-Momente zu sprechen, über Bücher, Comics, Conventions, Clubs, PC-Spiele, Bilder und Kostüme. Längst geht es dabei nicht mehr ausschließlich um die „Star Trek“-Serien, sondern um das ganze Spektrum der Science Fiction, der Fantasy, der Mystery, des irrealen Horrors, der Phantastik und aller Parallelwelten.
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Natürlich sollte das außergewöhnliche Geburtstagfest gebührend begangen werden. Und so trafen sich Raumfahrer und Zauberwesen aller Quadranten in der Starbase Stellingen zu einem tollen Programm, das neben Speis und Trank und Foto-Shootings für allerlei Spaß und Spannung sorgen sollte.
Den Auftakt des bunten Abends machten Veranstalter Bernd Timm, Klaus Wittmack und Thomas Kohlschmidt mit einem Rückblick auf die erlebten Jahrzehnte im Hamburger Fandom. Als „Retronauten“ präsentierten sie eine Fülle von Fotos aus allen Zeiten und konnten dazu einige Anekdoten erzählen. Von den Anfängen, über den Aufschwung, zu den Höhepunkten, Krisen und Triumphen der Szene.
Plötzlich erschien im TV-Raum der Starbase eine seltsam kostümierte Gestalt. Diese gab sich rasch als einen alten Bekannten zu erkennen: die Reinkarnation von Dr. Media, der sich jetzt „Mega-Media-Man“ nannte. In traditionell grummelnder Art und Weise geißelte er Auswüchse der zeitgenössischen Unterhaltungsindustrie und schwang bei seiner Anklagerede beherzt den Klopümpel des Medien-Gerichtshofes.
Danach durften sich alle Besucher über ein wahrhaftiges Jubiläums-Special freuen: Klaus Krüger hielt einen außerordentlich informativen und emotionalen Vortrag über den Flug des allerletzten Space-Shuttle „Atlantis“, den die USA im Sommer als STS 135 ins All geschossen hatten. Klaus war als langjähriger Raumfahrt-Fan und NASA-Kenner persönlich vor Ort gewesen. So konnte er die historischen Momente mit eigenen Erfahrungen kombinieren und dadurch eine eindrucksvolle Reportage über das (vorläufige?) Ende des amerikanischen Raumfahrtprogramms liefern. Manchmal ist die Realität fast noch phantastischer, als die Fantastik!
Als nächstes steuerte die Trekzone-Redakteurin, Autorin und langjährige Freundin des Fantastik-Dinners Hamburg Melanie Brosowski zwei schöne Gedichte zur Feier bei und überreichte den Machern des Dinners eine Flasche „Weltraumsekt“, die dankbar in Sicherheit gebracht wurde…
Nachdem Magnus von „Mission Orange“ ein Autogramm von Ilja Richter zu wohltätigen Zwecken zur Versteigerung präsentiert hatte, war wieder Jokus angesagt: Bernd und Thomas ließen zwei weitere Figuren aufleben, die in den vergangenen Jahren immer wieder für Lacher gesorgt hatten: die Weltraum-Truckerin Elke und den stets gequälten Dankwart, der Tankwart. Beide trafen in einem Sketch um Bio-Benzin und Knoblauch-Tequila zusammen und sorgten auch diesmal für eine Menge Spaß in Tüten!
Es folgte die Verlosung von wahrhaftigen Szene-Leckerbissen: Man konnte als Base-Besucher eines von drei gerahmten Cover-Drucken des legendären WARP-Fanzine gewinnen, das vor allem in den 90er Jahren ein Rückgrat der deutschen Star Trek-Gemeinschaft gewesen war. Es handelte sich um Motive, die der Hamburger Künstler Volker Krug damals geschaffen und nun zum Geburtstag des Dinners für diesen Zweck freigegeben hatte. Vielen Dank dafür, es hat den Gewinnern viel Freude gebracht!
Da die Stimmung nun auf dem Höhepunkt war, musste sie ein Ventil finden und tat es. Gemeinsam sangen alle Fans die Star Trek-Version von „Hänschen Klein“, eine Hymne an die schöne Zeit und an „Things to come“!
Zum Abschied um Mitternacht konnte noch dem Wirt der Starbase, Frank, zu seinem eigenen Geburtstag gratuliert werden. Mit „Happy Birthday“ aktivierten die Crewmen ihre zuvor geölte Kehle nochmals und brachten alles zu einem runden Abschluss. Auf die nächsten Jahrzehnte, so die Kräfte der Galaxis es wollen!
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Noch viel mehr Verrücktes im den Teilen davor...
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