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„Sei kein Würstchen!“

Das Leben als freier Autor


Als Autor in Deutschland liegt man als armes Würstchen auf dem Rost der Literaturszene. Viele werden zum Sturz über die Kante gedrängt, andere schmoren Seite an Seite mit Leidensgenossen vor sich hin. Sie werden gebraten von Bürokraten der Schreibkunst, gekauften Kritikern, falschen Laudatio-Rednern, Zensor-Lektoren, Verlags-Despoten, neidischen Kollegen und Pseudo-Förderern der Kultur.

Der Autor Thomas Kohlschmidt schlägt sich seit über 25 Jahren im Minenfeld Deutschen Schreibens herum. Er erzählt von seinen Erfahrungen als bezahlter Autor der Kulturmaschine und von Freud und Leid in der Hobby-Szene. Daraus lässt sich nur ein Schluss ziehen: Freie Autoren sollten sich nicht länger Feuer unterm Hintern machen, in eigenem Saft braten und verkohlen lassen! Runter vom Autoren-Grill!

Fantastik-online präsentiert hier nun regelmäßig Texte, in denen verschiedene Aspekte der Literaturszene kritisch beleuchtet werden.


Kapitel 0 Vorwort
Kapitel 1 Das Genre-Gefängnis – Angriff der frechen Kommissarinnen.
Kapitel 2 Lach oder stirb!
Kapitel 3 Halt die Fresse, Hermann Hesse!
Kapitel 4 Das Laudatio-Syndikat!
Kapitel 5 Autor, zum Diktat!
Kapitel 6 Netter Versuch, Neuer!


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