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Am Anfang des zweiten Jahres (WARP 7) konnte bereits das 100ste Mitglied begrüßt werden. Die Hefte waren zu dieser Zeit durchgehend mit Fotos und Cartoons bebildert. Es gab noch wenig realistische Zeichnungen. 1989 fand dann auch die erste von Dagmar Trutzel und Antje Freudenberg organisierte CON-COURSE-Convention in Hamburg statt.
Katharina Röcken heirate und verließ das Team. WARP 13 war dann auch das letzte Heft, das den Klingonen-Schriftzug hatte.
Die Hefte 14 bis 20 wurden dann mit einem Neuzugang in der Redaktion zusammengestellt: Volker Krug, der uns als toller Illustrator und Design-Berater auch heute noch bei WARP-online begleitet! In nächster Zeit nahm der Bildanteil in den Heften deutlich zu.
Nummer 14 erschien mit stolzen 36 Seiten und dem aller ersten Cover der WARP-Geschichte: ein Paramount-Foto von Picard und Guinan.
Ab Mai 1990 (Heft 17) erschien kein WARP mehr ohne Cover, und nur ein Heft später (Juli 1990) wurde das 200ste UFSTF-Mitglied begrüßt! |
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Mit WARP 21 begann im Januar 1991 eine Zeit, die leicht das Ende des WARP und der UFSTF hätte werden können: Nach dem Weggang von Volker Krug aus dem Club schied auch noch Corinne Meyer nach drei Jahren intensiver Mitarbeit aus. Dagmar Trutzel und Antje Freudenberg saßen ab WARP 22 allein da. Gestresst und entnervt wurde das mögliche Ende des Clubs diskutiert. Trotzdem wurde sogar eine Doppelausgabe (23/24) hingelegt und die CON COURSE 2 vorbereitet.
Zu dieser Zeit stieß dann aber endlich eine kräftige Verstärkung dazu, die das WARP für viele Jahre tragen sollte: Christine Mau, Kerstin Dröge, Heiko Thoms, Bernd Timm und Thomas Kohlschmidt. September 1991 bis Februar 1992 fand die Übergabe der Redaktionsaktivitäten von Dagmar Trutzel und Antje Freudenberg an die neue Crew statt. Auflage damals: 350 Hefte!
Das letzte Heft, das die beiden Damen noch allein zusammen machten, war die Nummer 26, in der auch der Tod von Gene Roddenberry bekannt gegeben werden musste. ?
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Mit Nummer 30 existierten die UFSTF und das WARP fünf Jahre und es waren nun schon 450 Mitglieder an Bord. Das durchschnittliche Heft hatte nun 24 Seiten, auf denen Texte und Bilder in ausgewogenen Verhältnissen erschienen.
Ab April 1993 gab es mindestens 2 DIN A4-Bilder pro Heft.
Bernd Timm und Klaus Wittmack wurden Mitglieder des Vorstandes, neben Christine Mau, Kerstin Dröge und Heiko Thoms.
In der Zeit von Juni 1993 bis August 1994 sollte sich die Auflage des WARP fast verdoppeln und danach noch weiter steigen. Das Heft, und auch sein Begleiter, das einmal jährlich erscheinende TRANSWARP, gehörten nun zu den beliebtesten Zines Deutschlands! Rechtzeitig zum Sturm auf das WARP erhielt die Redax weitere Verstärkung durch Bettina von Stockfleth und Martin Marheinecke. Das Computerlayout ersetzte mehr und mehr das traditionelle Klebelayout. |
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Im April 1994 erschien Heft 40 mit 40 Seiten, Martin Marheinecke schied wieder aus, und dafür kam Jörg Klinge als Computermann auf die Brücke der UFSTF.
In diesem Jahr stieg die Auflage dann auf über 1000 Stück, was für ein Fanzine geradezu gigantisch ist! Angespornt von diesem schönen Erfolg beschloss man, einen Kartonumschlag einzuführen und ein großes DIN A3-Mittelbild. Letzteres bot sich einfach an, da das WARP eines der ganz wenigen Star Trek-Zines war, das in DIN A4 erschien (die meisten hatten DIN A5-Format).
Zwei Ausgaben später hatte das WARP seinen Beliebtheitsgipfel erklommen. Jetzt wurde es mit 1200 Exemplaren aufgelegt!
In einer parallelen Redaktion (Bernd Timm) erscheint die erste Auflage vom Sonderband "Technical Warp" mit vielen interessanten Artikeln und Illustrationen. Eine in dieser Form einmalige Publikation im Fandom!
Juni 95 vergrößerte sich die Redaktion ein weiteres Mal: Heidi Karin Wiedemann stieß dazu und übernahm Layout-Arbeiten, Zeichnerbetreuung und entwarf das Maskottchen der UFSTF: das 'Kommunikatörchen', das äußerst beliebt wurde!
Das WARP wurde mittlerweile selbstverständlich vollständig am Computers layoutet.
Der Höhenflug des WARP endete mit Heft 48: der Wind wurde rau!
Spätestens seit Mitte 1995 begannen sich die Verhältnisse im deutschen Fandom spürbar zu ändern: Trekker wurden zur Zielgruppe der Kommerziellen!
Bunte Glanzpapiermagazine und Star Trek-Bücher überschwemmten den Markt, Merchandising wurde mehr und mehr, das Internet kam auf, 'Star Trek: The Next Generation' war zuende und 'Star Trek: Deep Space Nine' damals noch nicht so beliebt.
Das alles mochte mit dazu beigetragen haben, dass das Interesse der Mitglieder für Fanzines im allgemeinen zu sinken anfing.
Immer entscheidender wurde deswegen auch ein abwechslungsreicher und interessanter Mix an Inhalt und eine gute Gestaltung. Da die kommerziellen Magazine auf dem Weg waren sich zu einer Konkurrenz für alle existierenden Fanzines zu entwickeln, mußten die Fanzines hierauf reagieren. Es wurden neue Konzepte gebraucht. Während dieser Zeit gab es die ersten Diskussionen über Inhalt und Arbeitsweise in der Redaktion. Über die Notwendigkeit zur Änderung gab es geteilte Ansichten.
In dieser schwierigeren Zeit gab es aber auch ein schönes Highlight: Das Dezember-WARP 1995 war die Jubiläumsnummer 50! Sie kam mit umlaufendem Cover heraus, und die ehemalige Günderin Dagmar Trutzel schrieb eine kleine Rückbesinnung auf die 'Gründerzeit'.
Kurz darauf wurde Stefanie Spiwek (später Stefanie Klinge) offizielles Redaktionsmitglied. Die Redax bestand nun aus sieben Leuten.
Das TRANSWARP wurde mit dem WARP verschmolzen, welches dadurch nun stolze 60 Seiten Umfang hatte und auch Geschichten enthielt.
Das Hamburger Trek Dinner hatte jetzt etwa 70 bis 100 Besucher und jedes Treffen war schon wie eine kleine Convention!
Im Dezember 1996 stieg Bettina von Stockfleth bei WARP 56 aus dem Team aus.
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Thomas Kohlschmidt schrieb zum 10-jährigen Bestehen von Verein und Heft August 1997 eine kleine Chronik für Heft 60. Das war noch einmal eine schöne Sache, doch dann galt es, eine neue Krise zu meistern:
In der Redaktion und im Vorstand der UFSTF war es in den letzten Jahren immer mehr zu Meinungsverschiedenheiten darüber gekommen, wie man das WARP am besten an die veränderten Fandomverhältnisse anpassen und wie man den Verein modern und vor allem weiterhin erfolgreich halten könnte. Ein Teil der Redaktion erkannte, dass Änderungen in der Arbeit Redaktion selbst und die Ausrichtung des Klubs unaufschiebbar waren. Hier gab es jedoch zwei unvereinbare Vorstellungen.
Diese Diskussionen erreichten im Herbst 1997 ihren Höhepunkt und lähmte den Klub.
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