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'The Final Frontier' - Über acht Jahre auf Mission!
Der Star Trek-Fanclub The Final Frontier (TFF) wurde mit seinem Newsletter InfoTrek Mitte April 1993 gegründet, zur selben Zeit, als der Berliner Club Star Fleet Command zu existieren aufhörte.
Die Trekker der ersten TFF-Stunde waren Martin Stahl, Carsten Pohl, Karin Wendt und Steffen Hennermann. In wenigen Tagen erstellten sie damals das Konzept für die neue Fangemeinschaft und begannen mit Club-Werbung. Zur selben Zeit schossen auch einige andere Fanclubs aus dem Boden, die versuchten, die freiwerdenden Berliner Ex-Mitglieder aufzufangen. Aber nur die wenigsten überlebten die ersten Monate.
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„The Final Frontier“ konnte durch seine inhaltliche Qualität und die solide Clubführung überzeugen. Das „InfoTrek“ bot eine ausgezeichnet Mischung aus Information, Fan-Fiction und schönster Star Trek-Art. Es gab zunächst dünnere Hefte ohne Cover, dann aber immer öfter Ausgaben mit tollen Titelbildern und auch Sonderbände. Die Artikel zeugten von großem Fachwissen, und vor allem der fleißige Martin Stahl bescherte den Fans so manchen Leckerbissen (z.B. drei Bände Classic-Episodenguide mit jeder Menge besonderen Hintergrundinfos).
Der "Final Frontier"-Club hat zum Ende des Jahres 2001 seine Aktivitäten mit einer tollen Ausgabe 100 eingestellt und sich aufgelöst.
Zu den Gründen sagte Martin Stahl: „Wir haben den Club mehr als 8 ½ Jahre lang geleitet und im Lauf der Zeit lassen natürlich die Anfangseuphorie und die Begeisterung nach, während aber Routinearbeiten wie z.B. Briefmarkenlecken bleiben. Steffen stieg vor einem Jahr als erster aus der Redaktion aus, weil er es zeitlich einfach nicht mehr schaffte, Beruf, Frau & Kinder und das Layout des `InfoTreks` unter einen Hut zu bringen. Wir diskutierten damals schon, ob wir den TFF weiterführen oder nicht“
Schließlich erklärte sich Ronit Hartmann bereit, das Layout zu erstellen und man beschloss, erst einmal weiter zu machen. Doch bei Machern wie bei Fans ließ die Star Trek-Euphorie mehr und mehr nach. Auch wurde es immer schwieriger, den Überblick zu behalten angesichts der Unmenge an Material, das gesichtet werden musste.
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Die Informationssuche beschränkte sich im Lauf der Zeit auf die Übersetzung und Zusammenfassung von Internetseiten und -Newslettern, die aktueller waren als es das InfoTrek je sein konnte. Zum größten Problem wurden aber die persönlichen/beruflichen Veränderungen. Bedingt durch das Referendariat musste Martin Stahl nach Fürth ziehen und wohnte plötzlich 100 km von den anderen entfernt. Sprich, spontane oder kurzfristige Treffen waren nicht mehr möglich. Alles konnte nur noch am
Wochenende mit rund zwei Wochen Vorlauf stattfinden. Vieles konnte zwar per Email verschickt werden, verlor dadurch aber auch seinen Reiz. Ronit war immer mehr mit ihrem Studium beschäftigt, Carsten und Annette ging es ähnlich. Es wurde immer schwieriger, Termine zu finden, an denen alle Zeit hatten. Dann kam spontan die Idee, zum Jahresende mit der Nummer 100 aufzuhören. Es passte einfach gut zusammen. 100 InfoTreks war immer ein Traumziel gewesen. Außerdem waren die Mitgliederzahlen seit zwei oder drei Jahren rückläufig, wie auch das allgemeine Interesse an Star Trek auf der ganzen Welt abnahm. Von den 200 Mitgliedern, die am Ende noch übrig waren, war vielleicht noch eine Handvoll einigermaßen aktiv und es wurde immer schwieriger, Material für den InfoTrek zu bekommen.
Martin Stahl erzählte dazu weiter:
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„So kam eigentlich eine ganze Menge zusammen und wenn die Entscheidung nicht bei Karins Geburtstag gefallen wäre, dann wohl drei Tage später, als Karin den Newsletter 98 zum Drucker brachte und erfahren musste, dass ihm die Auflage ab sofort zu niedrig ist und er nicht mehr druckt. Wir hätten die „InfoTreks“ künftig teuer und aufwändig kopieren müssten und hätten wohl spätestens dann über die Schließung nachgedacht.“ –